Schiedsrichter Peter Stratz beendete nach 40 Jahren seine Karriere

Nach 40 Jahren und weit über 2.000 Spiele, beendete am letzten Sonntag Peter Stratz seine Tätigkeit als Schiedsrichter und hängte seine Schlittschuhe und die Pfeife „an den Nagel“.

1978 begann seine Laufbahn als Schiedsrichter. Sehr schnell stieg er in den DEB-Bereich auf und wurde erst als Linien- und dann als Hauptschiedsrichter in der 1. Bundesliga jahrelang erfolgreich eingesetzt. Auch International war Peter Stratz oft im Einsatz. In den letzten Jahren war er „nur“ noch im EBW auf dem Eis.

40 Jahre – eine sehr lange und seltene Karriere im Eishockeysport – weltweit.

Hinter  seinem Rücken wurde eine Verabschiedung auf dem Eis organisiert. Beim Spiel EHC Freibung 1b gegen Stuttgart 1b musste er kurzfristig für einen anderen Kollegen einspringen, der „angeblich“ einen Unfall auf dem Weg zum Spiel hatte. Die Freiburger und Stuttgarter Verantwortlichen wussten Bescheid. Viele spielfreie Schiedsrichter-kollegen waren anwesend um in der 30. Spielminute die Verabschiedung vorzunehmen. Einer Anerkennung des EHC Freiburg durch den Vorstand Werner Karlin (Peter Stratz war für diesen und den Vorgängerverein ERC Freiburg gemeldet), folgte eine weitere Ehrung.
Im Namen des Eissport-Verbandes Baden-Württemberg überreichte der Fachvorsitzende Eishockey Guntram Lüdemann, die Ehrenmitgliedschaft des EBW.

  

Dem EBW bleibt Peter Stratz weiterhin aktiv erhalten. Er ist bereits seit Jahren Schiedsrichter-Obmann und möchte dies auch weiterhin bleiben.

Bedanken möchten wir uns noch bei allen Beteiligten, die diesen Abend ermöglichten. Großen Dank an die Mannschaft der Stuttgarter 1b, sowie Jugendleiter Frank Schäufele und Teamchef Claus Becker. Auf Grund zu vieler kranker Spieler, war die Mannschaft eigentlich nicht mehr spielfähig, traten aber dennoch mit einer Rumpftruppe die durch Jugendspieler aufgefüllt wurden an, um diese Verabschiedung zu ermöglichen.

Einziger negativer Höhepunkt, war die schwere Beinverletzung von Eric Strieska, der ohne Fremdverschulden in die Bande fiel und am Folgetag operiert werden musste. Auf diesem Wege – GUTE BESSERUNG !

 

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